5. Themen und Arbeitsfelder mit örtlichem Bezug
Überarbeitete Fassung (02.08.2024):
Gliederung: Themen und Arbeitsfelder mit örtlichen Bezug
5.1. Kirche St. Sebastian und Haus der Katholischen Kirche (F 1, 7 / F 2, 6)
5.1.1. Offene Tür
5.2. Kindertageseinrichtungen
5.3. Klinikseelsorge
5.4. Ehe-, Familie- Lebensberatung (EFL)
5.5. Schuldekanat und Religionsunterricht
5.6. Hochschulpastoral
5.6.1. Studierenden-Wohnheim: Alfred-Delp-Haus
5.7. Bildungsarbeit
5.7.1. Offene Erwachsenenbildung/ Ökumenisches Bildungszentrum sanctclara
5.7.2. DIE BÜCHEREI - kirchliche Büchereien
5.1.1. Offene Tür
5.2. Kindertageseinrichtungen
5.3. Klinikseelsorge
5.4. Ehe-, Familie- Lebensberatung (EFL)
5.5. Schuldekanat und Religionsunterricht
5.6. Hochschulpastoral
5.6.1. Studierenden-Wohnheim: Alfred-Delp-Haus
5.7. Bildungsarbeit
5.7.1. Offene Erwachsenenbildung/ Ökumenisches Bildungszentrum sanctclara
5.7.2. DIE BÜCHEREI - kirchliche Büchereien
5.8. Projekte in neuen Stadtteilen
5.8.1. Kirche auf Franklin
5.8.2. Wohnquartier Spinelli
5.8.1. Kirche auf Franklin
5.8.2. Wohnquartier Spinelli
5.1. Kirche St. Sebastian und Haus der Katholischen Kirche (F 1, 7 / F 2, 6)
Zentral am Markplatz gelegen sind dort zusammen mit der Themenkirche für Spiritualität (vgl. 3.4.1.) weitere Angebote verortet:
- Zentrales Pfarrbüro, das den Präsenzdienst im Haus gewährleistet (vgl. 8.1.)
- Team Citypastoral mit Singlearbeit und Ostergarten (vgl. 6.10.)
- Team Engagementförderung (vgl. 6.4.)
- Flüchtlingsseelsorge (vgl. 7.4.)
- Schulungsräume der Familienbildungsstätte des Caritasverbands Mannheim
- Katholisches Blinden- und Sehbehinderten-Werk (KBSW)
- Mannheimer Evangelisierungsteam (MET) als Kooperationspartner (vgl. 9.3.)
5.1.1. Offene Tür
Aufgabenbeschreibung:
Die Offene Tür übernimmt im Präsenzdienst ähnliche Aufgaben wie die Telefonseelsorge (vgl. 9.2.), mit der sie eng vernetzt ist. Jährlich gibt es rund 2.500 Beratungsstunden in der Offenen Tür. So gewährleistet sie am Kirchort St. Sebastian die Erreichbarkeit von persönlicher Seelsorge und ist deshalb eng vernetzt mit den anderen Akteuren in F 1, 7/ F 2, 6 (vgl. 5.1.).
- Niederschwelliges Beratungsangebot ohne Termin
- Akute und begleitende Krisenintervention
- Seelsorge: Begleitung von Lebens- und Glaubenswegen
- Supervision für Ehrenamtliche
Es ist ein Angebot für die Menschen in der Region unabhängig von Alter, Konfession und Weltanschauung. Die Anbindung an die Pfarrei wird über die Pfarreileitung gewährleistet.
Das hinterlegte Konzept kann hier eingesehen werden und ist Teil des Pastoralplans.
Bedarf:
Räumlichkeiten: Beratungsräume, Gruppenraum
Hauptamtliches Personal:
- 1,0 pastorales Personal*
- 1,75 qualifizierte Berater/innen
- 0,3 Verwaltungspersonal
Ehrenamtlich Engagierte
Bisherige Räume in F 2, 6 können weiter genutzt werden. Es sollte überlegt werden, ob die Offene Tür zur besseren Erreichbarkeit wieder vom 4. OG ins 1. OG umzieht.
Da die Offene Tür über die durchschnittlichen Aufgaben einer Pfarrei hinausgeht, bedarf sie der zusätzlichen Finanzierung durch die Erzdiözese.
5.2. Kindertageseinrichtungen
Zukünftiger Kompetenzbereich katholischer Kindertageseinrichtungen
Aufgabenbeschreibung:
Der Arbeitsbereich ist zuständig für die Verwaltung, pädagogische und pastorale Begleitung, Ausbildung, Weiterentwicklung, Betreuung der Katholischen Kindertageseinrichtungen in Mannheim und den dort arbeitenden Fachkräften und Auszubildenden. Die Aufgaben ergeben sich aus der zukünftigen Trägerschaft der Kath. Kirchengemeinde St. Sebastian:
- Kinder und ihre Familien erhalten ein verlässliches Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsangebot und erfahren Unterstützung, Begleitung und Seelsorge – Kitas sind pastorale Orte.
- Die Qualitätssicherung im Bereich der pastoralen und pädagogischen Begleitung sowie Beratung der Kath. Kindertageseinrichtungen sind Schwerpunkte des Kompetenzbereiches.
- Sorge für ein sicheres und zuverlässiges Verwaltungssystem, welches den Einrichtungen, dem dortigen Personal und den Familien dient und mit anderen Trägern im ständigen Austausch ist.
- Mit den kath. Kitas bieten wir Arbeitsplätze und Ausbildungsplätze mit kath. Profil und bilden einen großen Teil des gesamtgesellschaftlich relevanten Bereichs von Mannheim, Ilvesheim und Edingen-Neckarhausen.
- Vernetzung der Kindertageseinrichtungen mit Pfarrei- und Gemeindeleben
Ein inhaltliches Konzept sowie Aufgabenbeschreibungen werden aktuell durch das Teilprojekt Kita weiterentwickelt und werden Teil des Pastoralplans.
Bedarf:
Räumlichkeiten: Büro- und Besprechungsräume, Versammlungsräume, Materialraum
Räumlichkeiten der Kath. Gesamtkirchengemeinde können weiter genutzt werden und werden durch Raummöglichkeiten an Standorten mit pastoralem Familienschwerpunkt und durch mobile Arbeitsplätze ergänzt.
Hauptamtliches Personal:
- 2,0 pastorales Personal (Pastorale Ansprechpersonen, Stellen aus dem Personalorientierungsrahmen für die Pfarrei)
- 0,2 pastorales Personal Begleitung Kitas
- 3,0 pädagogisches Personal*
- externe Fachberatung (wird vom Diözesan-Caritasverband zur Verfügung gestellt)
- Verwaltungspersonal (Kita-Geschäftsführung)
- Leitungskräfte
Ehrenamtlich Engagierte
*Dieses hauptamtliche Personal wird aus verschiedenen finanziellen Mitteln gestellt (Kirchengemeinde, Diözese und Förderung der Stadt Mannheim). Eine ausführliche Aufstellung des personellen Bedarfs und den möglichen Qualifizierungen ist in einem Entwurfsorganigramm hinterlegt und Teil des Pastoralplan.
Es ist damit zu rechnen, dass es in der neuen Pfarrei 39 Kindertageseinrichtungen geben wird. Angesichts einer durchschnittlichen Wochenarbeitszeit von 39,5 Stunden ergeben die zwei vorgesehenen Stellen in diesem Bereich eine wöchentliche Arbeitszeit von rund 2 Stunden pro Kindertageseinrichtung. Sollen die Kindertageseinrichtungen pastoral begleitet werden, was Voraussetzung für deren Weiterbetrieb ist (Vorgabe der Diözesanleitung), ist dieser Stellenumfang nicht weiter kürzbar.
5.3. Klinikseelsorge
Aufgabenbeschreibung:
Die Begleitung von Kranken durch die Kirche ist von jeher ein Herzstück christlicher Praxis. Krankenhauseelsorge ist eingebettet in den verschiedenen Feldern Gesundheit - Heilung - Heil. Das sind von Anfang an zentrale Themen der kirchlichen Arbeit. Die Fürsorge ("cura") um den kranken Menschen gehört deshalb zu den wesentlichen Aufgaben christlichen Engagements.
Das Angebot der Klinikseelsorge richtet sich an alle – Patienten/Patientinnen, Angehörige/Zugehörige, Mitarbeitende der Kliniken – unabhängig von Konfession, Religion oder Weltanschauung.
Das hinterlegte Konzept kann hier eingesehen werden und ist Teil des Pastoralplanes.
Bedarf:
Räumlichkeiten: Kapellen oder Andachtsräume für Gottesdienste, Besprechungsraum, Büros
Hauptamtliches Personal:
- 5,01* pastorales Personal
- davon mind. 1,0 Priester
- 0,79* Psychiatrieseelsorge
- 0,5 Verwaltungspersonal
Ehrenamtlich Engagierte: im Diakoniekrankenhaus gibt es ehrenamtliche Klinikseelsorger und Klinikseelsorgerinnen, hier steht für die Zukunft die Frage nach einer Ausweitung an.
Bisherige Räume können weiter genutzt werden und werden von den Kliniken bereitgestellt.
5.4. Ehe-, Familie- Lebensberatung (EFL)
Aufgabenbeschreibung:
Die Ehe-, Familien- und Lebensberatung Mannheim in Trägerschaft der Katholischen Kirche ist eine psychologische Fachberatungsstelle, welche Ratsuchende in sämtlichen Lebens- und Beziehungsthemen begleitet und berät. Mit jährlich ca. 4300 Beratungsstunden ist sie verlässliche und niedrigschwellige Anlaufstelle für Ratsuchende der Metropolregion – unabhängig von Weltanschauung, Herkunft, sexueller Identität und Orientierung, Alter, Konfession sowie Einkommenssituation.
Sie leistet einen wichtigen kirchlichen Dienst für die Menschen in der Region und erreicht auch Ratsuchende, die keine bzw. kaum noch Berührungspunkte mit Kirche haben und ist mit den anderen Beratungs- sowie kirchlichen Einrichtungen vernetzt.
Die EFL bietet Einzel-, Paar- und Familienberatung beispielsweise zu folgenden Themen an:
Konflikte, Kommunikationsprobleme, sexuelle Schwierigkeiten, Trennung und Scheidung, Sinnfragen, Selbstwerthemen, Abschied und Trauer etc.
Über die Beratung hinaus haben wir auch Gruppenangebote im Programm (z.B. Systemaufstellungen, Vorträge etc.).
Das hinterlegte Konzept kann hier eingesehen werden und ist Teil des Pastoralplans.
Bedarf:
Räumlichkeiten: Beratungsräume, Gruppenraum, Sekretariat und Wartebereich
Hauptamtliches Personal:
- 5,1 Beratungsstellen (inkl. Leitung)
- 1,36 Verwaltungspersonal
Bisherige Räume im Prälat-Nikolaus-Haus (D6) können weiter genutzt werden.
Da die EFL über die durchschnittlichen Aufgaben einer Pfarrei hinausgeht, bedarf sie der zusätzlichen Finanzierung durch die Erzdiözese.
5.5. Schuldekanat und Religionsunterricht
Aufgabenbeschreibung:
In der Pfarrei gibt es rund 70 Schulen, die in den Zuständigkeitsbereich des katholischen Schuldekanats fallen. Dazu zählen Grundschulen, Werkrealschulen, Realschulen, Gemeinschaftsschulen, die IGMH und die SBBZs. Darüber hinaus gibt es noch Gymnasien und berufliche Schulen, die allerdings nicht im Verantwortungsbereich des Schuldekanats liegen. In all diesen Schulen findet Religionsunterricht nach Religionen oder Konfessionen getrennt, aber auch als KOKO-Unterricht oder im Gaststatusmodell statt. Der RU ist ordentliches Lehrfach und versetzungsrelevant. Der Ethikunterricht, der in der Grundschule noch im Aufbau ist, kann in den weiterführenden Schulen als Ersatzfach gewählt werden.
Damit erreichen wir wöchentlich über 9100 Kinder und Jugendliche, die am katholischen Religionsunterricht teilnehmen.
Es bleibt Aufgabe der pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Religionsunterricht in den unterschiedlichen Schulformen zu erteilen. Angedacht ist eine Pool-Lösung, so dass Deputatsstunden auf Kolleg/innen übertragen werden können. Pastorale Kräfte können so maximal 49 % ihres Stellenumfangs mit dem Schuldeputat belegen. Je nach Stellenumfang und Verortung der Stelle ergibt das eine unterschiedliche Anzahl von Deputatsstunden.
Bedarf:
Räumlichkeiten: ökumenische Medienstelle, Arbeitsplätze
Im Ökumenischen Bildungszentrum sanctclara gibt es die religionspädagogische Medienstelle. In sanctclara sind auch Arbeitsplätze vorhanden.
Hauptamtliches Personal:
- 2,5 pastorales Personal
- 0,0 Verwaltungspersonal
Momentan ist vorgesehen, dass alle pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit voller Stelle, die keine Sonderaufgaben haben oder vom RU befreit sind, fünf Schulstunden Religionsunterricht pro Woche erteilen, wovon eine Stunde im Bereich der Schulseelsorge verortet werden soll; Kolleg/innen mit kleinerem Stellenumfang entsprechend weniger. Es wird einen Stunden-Pool geben, so dass einzelne pastorale Mitarbeiter/innen ihre Schulstunden erhöhen und andere pastorale Mitarbeiter/innen ihre Stunden verringern können. Es ist allerdings nicht möglich, diesen Bereich stellenmäßig weiter zu kürzen, da es sich um eine Vorgabe der Diözesanleitung handelt.
5.6. Hochschulpastoral
Aufgabenbeschreibung:
Die Hochschulpastoral umfasst mit der Katholischen Hochschulgemeinde Mannheim (KHG) auch die Studierendenseelsorge in Mannheim. Die KHG ist ein Ort, an dem junge Christ/innen, die in Mannheim studieren und forschen, den christlichen Glauben reflektieren, leben und feiern können. In der KHG sind folgende Aufgaben u.a. verortet:
- Seelsorgerliche Begleitung, Beratung und Hilfe
- Spirituelle und theologische Angebote für Zielgruppe
- Angebote für soziales Engagement
- Freizeitangebote
Bedarf:
Räumlichkeiten: Arbeitsplätze, Gruppenraum, Gesprächsraum, Küche, Kapelle
Personal:
- 1,5 pastorales Personal
- davon 0,5 Priester
- 0,25 Multiprofessionelles Personal (Sozialreferent/in)
- 0,7 Verwaltungspersonal
- 0,25 Tutor/innen/ studentische Mitarbeiter/innen
Die Studierendenseelsorge ist im Alfred-Delp-Haus (vgl. 5.6.1.) verortet. Räume sind dort vorhanden.
5.6.1. Studierenden-Wohnheim: Alfred-Delp-Haus
In Zusammenhang mit der KHG ist es wünschenswert, dass das Studentenwohnheim weiterbetrieben wird. Viele Bewohner/innen sind in der KHG aktiv. Derzeit gibt es 138 Zimmer für Studierende. Das hinterlegte Konzept kann hier eingesehen werden, ist aber nicht Teil des Pastoralplans.
Bedarf:
Hauptamtliches Personal:
- 1,0 sozialpädagogische Fachkraft (gemeinsame Leitung von Emilie-Hucht-Haus (vgl. 4.2.) und Alfred-Delp-Haus)
- 0,3 Verwaltungspersonal
5.7. Bildungsarbeit
5.7.1. Offene Erwachsenenbildung/ Ökumenisches Bildungszentrum sanctclara
Aufgabenbeschreibung:
Die Offene Erwachsenenbildung ist wesentlich sowohl für Kommunikation zwischen Kirche und Gesellschaft und für den Verkündigungsauftrag der Kirche. In der Pfarrei St. Sebastian ist diese Aufgabe vor allem im Ökumenischen Bildungszentrum sanctclara verortet. Darüber hinaus gibt es Bildungsangebote an verschiedenen Orten, z.B.:
- In den Gemeinden und Verbänden
- In der Familienbildungsstätte des Caritasverbandes Mannheim
Das Bildungszentrum sanctclara vernetzt sich mit den haupt- und ehrenamtlichen Akteuren der Erwachsenenbildung in der Pfarrei.
Das hinterlegte Konzept kann hier eingesehen werden und ist Teil des Pastoralplans – mit Ausnahme der Stellenanforderungen an die Pfarrei (3.1.2 und 3.1.3 des Konzepts)
Bedarf:
Räumlichkeiten: Ök. Bildungszentrum sanctclara und Gemeinderäume
Hauptamtliches Personal:
- 1,0 Bildungsreferent/in
- Pastorales Personal im Rahmen seiner Aufgaben anfragbar für Bildungsarbeit
- Verwaltungspersonal im Bildungszentrum
Ehrenamtlich Engagierte
Offene Fragen:
Es muss geklärt werden, wie die örtlichen Bildungswerke in der Pfarrei St. Sebastian aufgehen können. Ehrenamtliche Bildungsarbeit soll weiterhin möglich sein.
Geklärt werden muss, wie in der Pfarrei staatliche Fördermittel beantragt werden.
5.7.2. DIE BÜCHEREI - kirchliche Büchereien
Aufgabenbeschreibung:
Die sechs bestehenden Büchereien werden ausschließlich von ehrenamtlichem Personal betrieben; sie stehen im Dienst des Verkündigungs- und Bildungsauftrags der Kirche und stellen Orte des Austauschs und der Begegnung zur Verfügung. Sie zeichnen sich durch Benutzernähe besonders für ältere Menschen, Familien und Kinder aus.
Die Büchereien sollen weiter betrieben werden und nach Möglichkeit kreative Angebote schaffen, die in den jeweiligen Sozialraum hineinwirken.
Das hinterlegte Konzept kann hier eingesehen werden und ist Teil des Pastoralplans.
Bedarf:
Räumlichkeiten: Die bestehenden Bücherei-Räume
Personal:
- Ehrenamtlich Engagierte
- 0,0 Pastorales Personal
- 0,0 Verwaltungspersonal
5.8. Projekte in neuen Stadtteilen
In Franklin und Spinelli entstehen auf Konversionsflächen neue Stadtteile. Ziel der Projekte ist es, in den Stadtteilen eine christliche Präsenz und christliche Gemeinschaften zu etablieren.
5.8.1. Kirche auf Franklin
„Kirche auf Franklin.Y-Church“ stellt ein projekthaftes Experimentierfeld für mögliche zukünftige Ökumenische Gemeindeformen dar.
Der katholische Beitrag zum Projekt liegt in der Zuständigkeit des Teams Familie.
Ziel ist es, das Projekt in die ehrenamtliche Selbstständigkeit zu führen. Da sich das Projekt derzeit noch im Aufbau befindet, ist eine hauptamtliche Begleitung erforderlich um das katholische Profil in der ökumenischen Zusammenarbeit zu gewährleisten (vorerst befristet bis 2028).
Aufgabenbeschreibung:
- Initiierung einer ökumenischen christlichen Gemeinschaft auf Franklin.
- Erarbeitung einer entsprechenden Kooperationsvereinbarung.
- Konzeptionelle und inhaltliche Begleitung dieser Kooperation.
- Schwerpunkt Familienpastoral mit familiengerechten Formaten.
- Förderung ehrenamtlichen Engagements.
Das hinterlegte Konzept kann hier eingesehen werden und ist Teil des Pastoralplans.
Bedarf:
Räumlichkeiten: Multifunktionaler und flächenmäßig variabler Versammlungs- und Gottesdienst-raum für bis zu 200 Personen, Büro, Besprechungsraum. Gemeinsame Nutzung mit anderen Institutionen in der Franklin-Church.
Hauptamtliches Personal:
- 0,25 Pastorales Personal (bis 2028)*
- Verwaltungspersonal über Team Familie
Ehrenamtlich Engagierte
5.8.2. Wohnquartier Spinelli
Ziel ist es, das Zusammenwachsen des neuen Wohnquartiers Spinelli und des schon bestehenden Stadtteils Käfertal-Süd zu fördern. Dies geschieht vernetzt und in Zusammenarbeit mit anderen Institutionen im sogenannten „Spinelli-FreiRaumLab, insbesondere mit der Evangelischen Gemeinde Käfertal und im Rott.
Mittelfristig geht es darum, das Gemeindeteam St. Hildegard zu motivieren und zu befähigen, sich dieses Ziel zu eigen zu machen. Da sich das Projekt derzeit noch im Aufbau befindet, ist eine hauptamtliche Begleitung erforderlich (vorerst befristet bis 2030).
Mittelfristig geht es darum, das Gemeindeteam St. Hildegard zu motivieren und zu befähigen, sich dieses Ziel zu eigen zu machen. Da sich das Projekt derzeit noch im Aufbau befindet, ist eine hauptamtliche Begleitung erforderlich (vorerst befristet bis 2030).
Aufgabenbeschreibung:
- Persönliche Begrüßung der neuen Bewohnerinnen und Bewohner in Spinelli.
- Erarbeitung und Abschluss einer Kooperationsvereinbarung für das Spinelli-FreiRaumLab
- Einladung der neuen Nachbar/innen zu gemeindlichen Veranstaltungen
- Teilnahme an und Mitgestaltung von Veranstaltungen im neuen Quartier
- Förderung ehrenamtlichen Engagements.
Das hinterlegte Konzept kann hier eingesehen werden und ist Teil des Pastoralplans.
Bedarf:
Räumlichkeiten: Gottesdienstort, Büro-Arbeitsplätze und andere Räume werden genutzt.
Hauptamtliches Personal:
- 0,1 Pastorales Personal im Team Citypastoral (bis 2030)*
- 0,0 Verwaltungspersonal über Citypastoral
Ehrenamtlich Engagierte
Erster Entwurf:
Gliederung: Pastorale Orte
5.1. Kirchort St. Sebastian und Haus der Katholischen Kirche (F 1, 7 / F 2, 6)
5.1.1. Offene Tür
5.2. Kindertageseinrichtungen
5.3. Klinikseelsorge
5.4. Ehe-, Familie- Lebensberatung (EFL)
5.5. Schuldekanat und Religionsunterricht
5.6. Hochschulpastoral
5.6.1. Studierenden-Wohnheim: Alfred-Delp-Haus
5.7. Bildungsarbeit
5.7.1. Offene Erwachsenenbildung/ Ökumenisches Bildungszentrum sanctclara
5.7.2. DIE BÜCHEREI - kirchliche Büchereien
5.1.1. Offene Tür
5.2. Kindertageseinrichtungen
5.3. Klinikseelsorge
5.4. Ehe-, Familie- Lebensberatung (EFL)
5.5. Schuldekanat und Religionsunterricht
5.6. Hochschulpastoral
5.6.1. Studierenden-Wohnheim: Alfred-Delp-Haus
5.7. Bildungsarbeit
5.7.1. Offene Erwachsenenbildung/ Ökumenisches Bildungszentrum sanctclara
5.7.2. DIE BÜCHEREI - kirchliche Büchereien
5.8. Projekte in neuen Stadtteilen
5.8.1. Kirche auf Franklin
5.8.2. Wohnquartier Spinelli
5.8.1. Kirche auf Franklin
5.8.2. Wohnquartier Spinelli
5.1. Kirchort St. Sebastian und Haus der Katholischen Kirche (F 1, 7 / F 2, 6)
Zentral am Markplatz gelegen sind dort zusammen mit dem Kirchort Spiritualität (vgl. 3.4.2.) weitere Angebote verortet:
- Zentrales Pfarrbüro, das den Präsenzdienst im Haus gewährleistet (vgl. 8.1.)
- Team Citypastoral mit Singlearbeit und Ostergarten (vgl. 6.10.)
- Team Engagementförderung (vgl. 6.4.)
- Flüchtlingsseelsorge (vgl. 7.4.)
- Schulungsräume der Familienbildungsstätte des Caritasverbands Mannheim
- Katholisches Blinden- und Sehbehinderten-Werk (KBSW)
- Mannheimer Evangelisierungsteam (MET) als Kooperationspartner (vgl. 9.3.)
5.1.1. Offene Tür
Aufgabenbeschreibung:
Die Offene Tür übernimmt im Präsenzdienst ähnliche Aufgaben wie die Telefonseelsorge (vgl. 9.2.), mit der sie eng vernetzt ist. Jährlich gibt es rund 2.500 Beratungsstunden in der Offenen Tür. So gewährleistet sie am Kirchort St. Sebastian die Erreichbarkeit von persönlicher Seelsorge und ist deshalb eng vernetzt mit den anderen Akteuren in F 1, 7/ F 2, 6 (vgl. 5.1.).
- Niederschwelliges Beratungsangebot ohne Termin
- Akute und begleitende Krisenintervention
- Seelsorge: Begleitung von Lebens- und Glaubenswegen
- Supervision für Ehrenamtliche
Es ist ein Angebot für die Menschen in der Region unabhängig von Alter, Konfession und Weltanschauung. Die Anbindung an die Pfarrei wird über die Pfarreileitung gewährleistet.
Das hinterlegte Konzept kann hier eingesehen werden und ist Teil des Pastoralplans.
Bedarf:
Räumlichkeiten: Beratungsräume, Gruppenraum
Hauptamtliches Personal:
- 1,0 pastorales Personal
- 1,75 qualifizierte Berater/innen
- 0,3 Verwaltungspersonal
Ehrenamtlich Engagierte
Bisherige Räume in F 2, 6 können weiter genutzt werden. Es sollte überlegt werden, ob die Offene Tür zur besseren Erreichbarkeit wieder vom 4. OG ins 1. OG umzieht.
Da die Offene Tür über die durchschnittlichen Aufgaben einer Pfarrei hinausgeht, bedarf sie der zusätzlichen Finanzierung durch die Erzdiözese.
5.2. Kindertageseinrichtungen
Zukünftiger Kompetenzbereich katholischer Kindertageseinrichtungen
Aufgabenbeschreibung:
Der Arbeitsbereich ist zuständig für die Verwaltung, pädagogische und pastorale Begleitung, Ausbildung, Weiterentwicklung, Betreuung der Katholischen Kindertageseinrichtungen in Mannheim und den dort arbeitenden Fachkräften und Auszubildenden. Die Aufgaben ergeben sich aus der zukünftigen Trägerschaft der Kath. Kirchengemeinde St. Sebastian:
- Kinder und ihre Familien erhalten ein verlässliches Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsangebot und erfahren Unterstützung, Begleitung und Seelsorge – Kitas sind pastorale Orte.
- Die Qualitätssicherung im Bereich der pastoralen und pädagogischen Begleitung sowie Beratung der Kath. Kindertageseinrichtungen sind Schwerpunkte des Kompetenzbereiches.
- Sorge für ein sicheres und zuverlässiges Verwaltungssystem, welches den Einrichtungen, dem dortigen Personal und den Familien dient und mit anderen Trägern im ständigen Austausch ist.
- Mit den kath. Kitas bieten wir Arbeitsplätze und Ausbildungsplätze mit kath. Profil und bilden einen großen Teil des gesamtgesellschaftlich relevanten Bereichs von Mannheim, Ilvesheim und Edingen-Neckarhausen.
- Vernetzung der Kindertageseinrichtungen mit Pfarrei- und Gemeindeleben
Ein inhaltliches Konzept sowie Aufgabenbeschreibungen werden aktuell durch das Teilprojekt Kita weiterentwickelt und werden Teil des Pastoralplans.
Bedarf:
Räumlichkeiten: Büro- und Besprechungsräume, Versammlungsräume, Materialraum
Räumlichkeiten der Kath. Gesamtkirchengemeinde können weiter genutzt werden und werden durch Raummöglichkeiten an Standorten mit pastoralem Familienschwerpunkt und durch mobile Arbeitsplätze ergänzt.
Hauptamtliches Personal:
- 2,0 pastorales Personal (Pastorale Ansprechpersonen, Stellen aus dem Personalorientierungsrahmen für die Pfarrei)
- 0,5 pastorales Personal Diözesanebene*
- 3,0 pädagogisches Personal*
- 0,5 externe Fachberatung DiCV
- Verwaltungspersonal
- Leitungskräfte
Ehrenamtlich Engagierte
*Dieses hauptamtliche Personal wird aus verschiedenen finanziellen Mitteln gestellt (Kirchengemeinde, Diözese und Förderung der Stadt Mannheim). Eine ausführliche Aufstellung des personellen Bedarfs und den möglichen Qualifizierungen ist in einem Entwurfsorganigramm hinterlegt und Teil des Pastoralplan.
5.3. Klinikseelsorge
Aufgabenbeschreibung:
Die Begleitung von Kranken durch die Kirche ist von jeher ein Herzstück christlicher Praxis. Krankenhauseelsorge ist eingebettet in den verschiedenen Feldern Gesundheit - Heilung - Heil. Das sind von Anfang an zentrale Themen der kirchlichen Arbeit. Die Fürsorge ("cura") um den kranken Menschen gehört deshalb zu den wesentlichen Aufgaben christlichen Engagements.
Das Angebot der Klinikseelsorge richtet sich an alle – Patienten/Patientinnen, Angehörige/Zugehörige, Mitarbeitende der Kliniken – unabhängig von Konfession, Religion oder Weltanschauung.
Das hinterlegte Konzept kann hier eingesehen werden und ist Teil des Pastoralplanes.
Bedarf:
Räumlichkeiten: Kapellen oder Andachtsräume für Gottesdienste, Besprechungsraum, Büros
Hauptamtliches Personal:
- 5,3 pastorales Personal
- 0,5 Verwaltungspersonal
Ehrenamtlich Engagierte: im Diakoniekrankenhaus gibt es ehrenamtliche Klinikseelsorger und Klinikseelsorgerinnen, hier steht für die Zukunft die Frage nach einer Ausweitung an.
Bisherige Räume können weiter genutzt werden und werden von den Kliniken bereitgestellt.
5.4. Ehe-, Familie- Lebensberatung (EFL)
Aufgabenbeschreibung:
Die Ehe-, Familien- und Lebensberatung Mannheim in Trägerschaft der Katholischen Kirche ist eine psychologische Fachberatungsstelle, welche Ratsuchende in sämtlichen Lebens- und Beziehungsthemen begleitet und berät. Mit jährlich ca. 4300 Beratungsstunden ist sie verlässliche und niedrigschwellige Anlaufstelle für Ratsuchende der Metropolregion – unabhängig von Weltanschauung, Herkunft, sexueller Identität und Orientierung, Alter, Konfession sowie Einkommenssituation.
Sie leistet einen wichtigen kirchlichen Dienst für die Menschen in der Region und erreicht auch Ratsuchende, die keine bzw. kaum noch Berührungspunkte mit Kirche haben und ist mit den anderen Beratungs- sowie kirchlichen Einrichtungen vernetzt.
Die EFL bietet Einzel-, Paar- und Familienberatung beispielsweise zu folgenden Themen an:
Konflikte, Kommunikationsprobleme, sexuelle Schwierigkeiten, Trennung und Scheidung, Sinnfragen, Selbstwerthemen, Abschied und Trauer etc.
Über die Beratung hinaus haben wir auch Gruppenangebote im Programm (z.B. Systemaufstellungen, Vorträge etc.).
Das hinterlegte Konzept kann hier eingesehen werden und ist Teil des Pastoralplans.
Bedarf:
Räumlichkeiten: Beratungsräume, Gruppenraum, Sekretariat und Wartebereich
Hauptamtliches Personal:
- 5,1 Beratungsstellen (inkl. Leitung)
- 1,36 Verwaltungspersonal
Bisherige Räume im Prälat-Nikolaus-Haus (D6) können weiter genutzt werden.
Da die EFL über die durchschnittlichen Aufgaben einer Pfarrei hinausgeht, bedarf sie der zusätzlichen Finanzierung durch die Erzdiözese.
5.5. Schuldekanat und Religionsunterricht
Aufgabenbeschreibung:
In Mannheim gibt es rund 70 Schulen. Dazu zählen die Grundschulen, die Werkrealschulen, Realschulen, Gemeinschaftsschulen, die IGMH, die Gymnasien und die SBBZs . In all diesen Schulen findet Religionsunterricht nach Religionen oder Konfessionen getrennt, aber auch als KOKO-Unterricht oder im Gaststatusmodell statt. Der RU ist ordentliches Lehrfach und versetzungsrelevant. Der Ethikunterricht, der in der Grundschule noch im Aufbau ist, kann in den weiterführenden Schulen als Ersatzfach gewählt werden.
Damit erreichen wir wöchentlich 9152 Kinder und Jugendliche, die am katholischen Religionsunterricht teilnehmen; das sind 937 Schulstunden pro Woche, die insgesamt in Mannheim erteilt werden..
Es bleibt Aufgabe des pastoralen Personals, im bisherigen Umfang Religionsunterricht in den unterschiedlichen Schulformen zu erteilen. Angedacht ist eine Pool-Lösung, so dass Deputatsstunden auf Kolleg/innen übertragen werden können. Pastorale Kräfte können maximal 49 % ihres Stellenumfangs mit dem Schuldeputat belegen. Je nach Stellenumfang und Schulform ergibt das ein unterschiedliche Anzahl von Deputatsstunden.
Das hinterlegte Konzept kann hier eingesehen werden und ist Teil des Pastoralplans.
Bedarf:
Räumlichkeiten: ökumenische Medienstelle, Arbeitsplätze
Im Ökumenischen Bildungszentrum sanctclara gibt es die religionspädagogische Medienstelle. In sanctclara sind auch Arbeitsplätze vorhanden.
Hauptamtliches Personal:
- 2,5 pastorales Personal
- 0,0 Verwaltungspersonal
5.6. Hochschulpastoral
Aufgabenbeschreibung:
Die Hochschulpastoral umfasst mit der Katholischen Hochschulgemeinde Mannheim (KHG) auch die Studierendenseelsorge in Mannheim. Die KHG ist ein Ort, an dem junge Christ/innen, die in Mannheim studieren und forschen, den christlichen Glauben reflektieren, leben und feiern können. In der KHG sind folgende Aufgaben u.a. verortet:
- Seelsorgerliche Begleitung, Beratung und Hilfe
- Spirituelle und theologische Angebote für Zielgruppe
- Angebote für soziales Engagement
- Freizeitangebote
Bedarf:
Räumlichkeiten: Arbeitsplätze, Gruppenraum, Gesprächsraum, Küche, Kapelle
Personal:
- 1,5 pastorales Personal
- davon 0,5 Priester
- 0,25 Multiprofessionelles Personal (Sozialreferent/in)
- 0,7 Verwaltungspersonal
- 0,25 Tutor/innen/ studentische Mitarbeiter/innen
Die Studierendenseelsorge ist im Alfred-Delp-Haus (vgl. 5.6.1.) verortet. Räume sind dort vorhanden.
5.6.1. Studierenden-Wohnheim: Alfred-Delp-Haus
In Zusammenhang mit der KHG ist es wünschenswert, dass das Studentenwohnheim weiterbetrieben wird. Viele Bewohner/innen sind in der KHG aktiv. Derzeit gibt es 138 Zimmer für Studierende. Das hinterlegte Konzept kann hier eingesehen werden, ist aber nicht Teil des Pastoralplans.
Bedarf:
Hauptamtliches Personal:
- 1,0 sozialpädagogische Fachkraft (gemeinsame Leitung von Emilie-Hucht-Haus (vgl. 4.2.) und Alfred-Delp-Haus)
- 0,3 Verwaltungspersonal
5.7. Bildungsarbeit
5.7.1. Offene Erwachsenenbildung/ Ökumenisches Bildungszentrum sanctclara
Aufgabenbeschreibung:
Die Offene Erwachsenenbildung ist wesentlich sowohl für Kommunikation zwischen Kirche und Gesellschaft und für den Verkündigungsauftrag der Kirche. In der Pfarrei St. Sebastian ist diese Aufgabe vor allem im Ökumenischen Bildungszentrum sanctclara verortet. Darüber hinaus gibt es Bildungsangebote an verschiedenen Orten, z.B.:
- In den Gemeinden und Verbänden
- In der Familienbildungsstätte des Caritasverbandes Mannheim
Das Bildungszentrum sanctclara vernetzt sich mit den haupt- und ehrenamtlichen Akteuren der Erwachsenenbildung in der Pfarrei.
Das hinterlegte Konzept kann hier eingesehen werden und ist Teil des Pastoralplans – mit Ausnahme der Stellenanforderungen an die Pfarrei (3.1.2 und 3.1.3 des Konzepts)
Bedarf:
Räumlichkeiten: Ök. Bildungszentrum sanctclara und Gemeinderäume
Hauptamtliches Personal:
- 1,0 Bildungsreferent/in
- Pastorales Personal im Rahmen seiner Aufgaben anfragbar für Bildungsarbeit
- Verwaltungspersonal im Bildungszentrum
Ehrenamtlich Engagierte
Offene Fragen:
Es muss geklärt werden, wie die örtlichen Bildungswerke in der Pfarrei St. Sebastian aufgehen können. Ehrenamtliche Bildungsarbeit soll weiterhin möglich sein.
Geklärt werden muss, wie in der Pfarrei staatliche Fördermittel beantragt werden.
5.7.2. DIE BÜCHEREI - kirchliche Büchereien
Aufgabenbeschreibung:
Die sechs bestehenden Büchereien werden ausschließlich von ehrenamtlichem Personal betrieben; sie stehen im Dienst des Verkündigungs- und Bildungsauftrags der Kirche und stellen Orte des Austauschs und der Begegnung zur Verfügung. Sie zeichnen sich durch Benutzernähe besonders für ältere Menschen, Familien und Kinder aus.
Die Büchereien sollen weiter betrieben werden und nach Möglichkeit kreative Angebote schaffen, die in den jeweiligen Sozialraum hineinwirken.
Das hinterlegte Konzept kann hier eingesehen werden und ist Teil des Pastoralplans.
Bedarf:
Räumlichkeiten: Die bestehenden Bücherei-Räume
Personal:
- Ehrenamtlich Engagierte
- 0,0 Pastorales Personal
- 0,0 Verwaltungspersonal
5.8. Projekte in neuen Stadtteilen
In Franklin und Spinelli entstehen auf Konversionsflächen neue Stadtteile. Ziel der Projekte ist es, in den Stadtteilen eine christliche Präsenz und christliche Gemeinschaften zu etablieren.
5.8.1. Kirche auf Franklin
„Kirche auf Franklin.Y-Church“ stellt ein projekthaftes Experimentierfeld für mögliche zukünftige Ökumenische Gemeindeformen dar.
Der katholische Beitrag zum Projekt liegt in der Zuständigkeit des Teams Familie.
Ziel ist es, das Projekt in die ehrenamtliche Selbstständigkeit zu führen. Da sich das Projekt derzeit noch im Aufbau befindet, ist eine hauptamtliche Begleitung erforderlich um das katholische Profil in der ökumenischen Zusammenarbeit zu gewährleisten (vorerst befristet bis 2028).
Aufgabenbeschreibung:
- Initiierung einer ökumenischen christlichen Gemeinschaft auf Franklin.
- Erarbeitung einer entsprechenden Kooperationsvereinbarung.
- Konzeptionelle und inhaltliche Begleitung dieser Kooperation.
- Schwerpunkt Familienpastoral mit familiengerechten Formaten.
- Förderung ehrenamtlichen Engagements.
Das hinterlegte Konzept kann hier eingesehen werden und ist Teil des Pastoralplans.
Bedarf:
Räumlichkeiten: Multifunktionaler und flächenmäßig variabler Versammlungs- und Gottesdienst-raum für bis zu 200 Personen, Büro, Besprechungsraum. Gemeinsame Nutzung mit anderen Institutionen in der Franklin-Church.
Hauptamtliches Personal:
- 0,25 Pastorales Personal (bis 2028)
- Verwaltungspersonal über Team Familie
Ehrenamtlich Engagierte
5.8.2. Wohnquartier Spinelli
Ziel ist es, das Zusammenwachsen des neuen Wohnquartiers Spinelli und des schon bestehenden Stadtteils Käfertal-Süd zu fördern. Dies geschieht vernetzt und in Zusammenarbeit mit anderen Institutionen im sogenannten „Spinelli-FreiRaumLab, insbesondere mit der Evangelischen Gemeinde Käfertal und im Rott.
Mittelfristig geht es darum, das Gemeindeteam St. Hildegard zu motivieren und zu befähigen, sich dieses Ziel zu eigen zu machen. Da sich das Projekt derzeit noch im Aufbau befindet, ist eine hauptamtliche Begleitung erforderlich (vorerst befristet bis 2030).
Mittelfristig geht es darum, das Gemeindeteam St. Hildegard zu motivieren und zu befähigen, sich dieses Ziel zu eigen zu machen. Da sich das Projekt derzeit noch im Aufbau befindet, ist eine hauptamtliche Begleitung erforderlich (vorerst befristet bis 2030).
Aufgabenbeschreibung:
- Persönliche Begrüßung der neuen Bewohnerinnen und Bewohner in Spinelli.
- Erarbeitung und Abschluss einer Kooperationsvereinbarung für das Spinelli-FreiRaumLab
- Einladung der neuen Nachbar/innen zu gemeindlichen Veranstaltungen
- Teilnahme an und Mitgestaltung von Veranstaltungen im neuen Quartier
- Förderung ehrenamtlichen Engagements.
Das hinterlegte Konzept kann hier eingesehen werden und ist Teil des Pastoralplans.
Bedarf:
Räumlichkeiten: Gottesdienstort, Büro-Arbeitsplätze und andere Räume werden genutzt.
Hauptamtliches Personal:
- 0,1 Pastorales Personal im Team Citypastoral (bis 2030)
- 0,0 Verwaltungspersonal über Citypastoral
Ehrenamtlich Engagierte
