Liebe geht durch den Magen. Das ist die kürzeste Zusammenfassung dessen, was man im Sakrament der Eucharistie empfängt.
Es ist überliefert, dass Jesus, bevor er starb, mit den Jüngern ein letztes Mal zusammen zu Abend gegessen hat. Dabei sagte er, dass das Brot, das er mit ihnen teilte, sein Leib sei und der Wein sein Blut. Die Jünger und alle nach ihnen sollten immer wieder genauso Mahl halten und sich dabei an ihn erinnern.
Wenn bei der Eucharistiefeier die Worte Jesu zu hören sind: „Dies ist mein Leib. Dies ist mein Blut“, ist das durchaus wörtlich gemeint.
Deshalb glauben Katholikinnen und Katholiken daran, dass Jesus auch nach zweitausend Jahren immer wieder im Brot (heute in Form einer Hostie) und im Wein gegenwärtig wird.