Abschied und Trauer

 
 
>>> Für alle die lieben, ist die oder der Verstorbene nie ganz weg. Man sagt oft floskelhaft: ja, im Herzen und in der Erinnerung leben sie weiter. Aber das ist uns Christinnen und Christen nicht genug.
 
In der heutigen Zeit versuchen alle, im Hier und Jetzt zu leben. Das ist an sich nicht verkehrt, wird aber schwierig, wenn man entweder so lebt, als gäbe es den Tod nicht oder als wäre mit ihm alles zuende. Wir Christinnen und Christen sind da anders.
 
Vielleicht sind wir ein bisschen verrückt, weil wir uns mit den Verstorbenen so verbunden wissen und fühlen.
Wir wissen zwar nicht wo genau sie sind, aber wir sind überzeugt davon, dass sie bei uns bleiben. Sie sind bei Gott, in seiner Gegenwart und das sagt bereits, was die Ewigkeit ist: Kein Zeitraum, der sich anstrengend und endlos in die Länge zieht, sondern ein Jetzt, ein Immerda-sein, ein kostbarer Moment, der nicht vergeht. Und von dort aus sind sie bei uns – jetzt, immer.
 
Illustration, Zeichnung einer Rose, die den Abschied bei einer Beerdigung symbolisieren soll - im Dekanat Mannheim


>>>Abschied

Jemanden zu verlieren ist immer auch ein Schmerz, ein Schock,
etwas Unverständliches. Egal, wie vermeintlich vorhersehbar es war,
dass sie oder er gehen wird. Deshalb möchten wir Ihnen zur Seite stehen.

Wir begleiten Sie beim Abschiednehmen im Rahmen einer Trauerfeier 
und bei der Beisetzung.

 
>>>Ansprechpartnerinnen Team Trauer
  

Gemeindereferentin Melanie Gutjahr

Gemeindereferentin

Gemeindereferentin Barbara Heimes

Gemeindereferentin

Pastoralreferentin Paulina Scheffzek

Referentin mit Personalverantwortung
 

 
Brennende Kerze, die als grafisches Element für die Trauer verwendet wird - im Dekanat Mannheim
Sie sind unsicher, wer Ihre Ansprechpartner vor Ort sind?
Das für Sie zuständige Pfarrbüro finden Sie hier:
 
Ihnen ist es lieber, eine E-Mail zu schreiben?
Wenden Sie sich einfach an trauer@kathma.de – ein Mitglied des Teams Trauer meldet sich bei Ihnen.
 
 
 

 
Hände, die sich gereicht werden als Symbol für das Trauergespräch im Dekanat Mannheim
Wir überlegen gemeinsam:
  • Wer soll die Beerdigung halten?
  • Wann haben Sie Zeit für ein Trauergespräch?
  • Wann soll die Beerdigung sein?
  • Wann soll die heilige Messe für die oder den Verstorbenen stattfinden?
 
Zunächst treffen wir uns zu einem Trauergespräch.
Hände, die sich gereicht werden als Symbol für das Trauergespräch im Dekanat Mannheim
Die Gemeinde- oder Pastoralreferentin, der Diakon oder Pfarrer, der die Beerdigung halten soll, kommt mit Ihnen ins Gespräch über die oder den Verstorbenen. Niemand kannte sie oder ihn so gut wie Sie – was machte diesen Menschen so einzigartig?
Sie geben vor, was in der Trauerrede vorkommen soll.
 
Dann vereinbaren wir einen Termin für die Beerdigung und wann die heilige Messe gefeiert werden soll. 
 
 
 

 
Die Inhalte werden Ihnen zeitnah zur Verfügung gestellt.
 

Zeichnung Hände, die ein Licht halten und ein Symbol für die Seelenmesse sind - im Dekanat Mannheim
Katholikinnen und Katholiken fühlen sich über den Tod hinaus mit den Verstorbenen verbunden, sie tun das vor allem in der heiligen Messe.
Sie wird bald nach der Beerdigung gehalten und heißt „Seelenmesse“, „Seelenamt“ oder lateinisch „Requiem“.
Normalerweise gibt es drei davon, in denen der Verstorbenen in besonderer Weise gedacht wird. Manche wünschen nur eine Seelenmesse, andere bestellen immer wieder Messen für ihre Lieben, etwa am Jahrtag oder einfach regelmäßig. Sie dürfen entscheiden, wie Sie es möchten.

Die Seelenmesse(n) werden im Trauergespräch geplant. Für Messen, die sie später lesen lassen möchten,
wenden Sie sich gerne an Ihr zuständiges Pfarrbüro.
 

>>>Trauerbegleitung

 
Trauernde Menschen fühlen nicht nur den schmerzlichen Verlust eines geliebten Menschen, sie sind dadurch oft in mehrfacher Hinsicht einsam. Zum einen klafft eine Lücke im eigenen Leben, zum anderen können Verwandte und Freunde das zutiefst menschliche Bedürfnis nach Trost oft nicht erfüllen.
 
 
Zeichnung einer Hand, die für die Trauerbegleitung steht - im Dekanat Mannheim
 
>>>Angebote zur Trauerbegleitung
 
Es gibt verschiedene Angebote an öffentlichen Orten, an denen sie – auch ganz spontan – ein offenes Ohr finden,
wie bei den Trauercafés oder Trauerspaziergängen auf dem Friedhof.
 
Den Flyer der Trauerangebote in Mannheim können Sie hier downloaden.
Hier finden Sie eine Übersicht aller Termine und Orte für das 1. Halbjahr 2026 sowie  Ihre Ansprechpartnerinnen.
 

 
Zeichnug einer Tasse Kaffee, die grafisch die Trauercafés im Dekanat Mannheim symbolisiert
Die Trauercafés in Mannheim sind als Orte gedacht, in denen sich Menschen in Trauer aufgefangen fühlen. Einmal weil sie unter seelsorgerlicher Leitung stehen, aber auch weil sie die Möglichkeit bieten, mit anderen Trauernden zusammenzukommen. Manchmal möchte man über seine Trauer reden, manchmal darüber schweigen und manchmal tut es einfach gut, andere zu finden, denen es genauso geht.

Immer an Sonntagen finden diese Trauercafés an verschieden Orten statt:
auf dem Hauptfriedhof, das ökumenische Trauercafé auf dem Waldfriedhof Gartenstadt, das EMMAUS CAFÉ auf dem Waldfriedhof Rheinau und im Gemeindehaus Maria Hilf Almenhof.

Genaue Zeiten und Daten sind im Faltblatt gelistet.
 
 

 
Wer gerne in Bewegung ist, für den sind Trauerspaziergänge das Richtige. Seelsorgerin und Trauerbegleiterin Barbara Heimes ist regelmäßig für Gespräche mit Trauernden auf dem Mannheimer Hauptfriedhof unterwegs.
 
Es sind auch Einzelgespräche nach Vereinbarung möglich.

  

Gemeindereferentin Barbara Heimes

Gemeindereferentin
 
 
>>>Termine Trauercafés
  
Fr. 12.06.2026
14:00 - 16:00
siehe Veranstaltungstext
So. 14.06.2026
14:00 - 17:00
Begegnungscafé für Trauernde
Waldfriedhof (Rheinau)
Fr. 19.06.2026
14:00 - 16:00
siehe Veranstaltungstext
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