
Wenn Sie Ehrenamt in drei Worten beschreiben müssten – welche wären das?
Gemeinschaft/Begegnung. Sinn. Herzblut.
Gemeinschaft/Begegnung. Sinn. Herzblut.
Was hat Sie persönlich zum Thema Engagement gebracht?
Ich bin seit meiner Jugendzeit selbst ehrenamtlich in der Kirche aktiv – bis heute. Mich hat schon immer bewegt, was Menschen füreinander tun können – oft ganz leise und selbstverständlich. Ich erlebe, wie viel Kraft entsteht, wenn Menschen füreinander da sind und sich einbringen und Teil von etwas Größerem sind. Und dies, nicht weil sie müssen, sondern weil sie wollen. Das hat mich nie mehr losgelassen Dieses Miteinander möchte ich stärken und sichtbar machen. Ehrenamt ist für mich kein Thema, das ich von außen betrachte – ich lebe es selbst mit. Der Ehrentag knüpft an den Geburtstag des Grundgesetzes an.
Was hat Ehrenamt aus Ihrer Sicht mit Demokratie zu tun?
Ehrenamt lebt von Verantwortung und Mitgestaltung – genau das sind auch Grundpfeiler unserer Demokratie. Wer sich engagiert, übernimmt Verantwortung für andere und für die Gesellschaft – nicht nur alle vier Jahre an der Wahlurne, sondern jeden Tag. So
entsteht Zusammenhalt, der unsere Demokratie trägt und lebendig hält. Wer sich ehrenamtlich engagiert, gestaltet Gemeinschaft aktiv mit. Das ist gelebte Demokratie, ganz konkret und ganz nah.
Ehrenamt lebt von Verantwortung und Mitgestaltung – genau das sind auch Grundpfeiler unserer Demokratie. Wer sich engagiert, übernimmt Verantwortung für andere und für die Gesellschaft – nicht nur alle vier Jahre an der Wahlurne, sondern jeden Tag. So
entsteht Zusammenhalt, der unsere Demokratie trägt und lebendig hält. Wer sich ehrenamtlich engagiert, gestaltet Gemeinschaft aktiv mit. Das ist gelebte Demokratie, ganz konkret und ganz nah.
Was würden Sie jemandem sagen, der denkt: „Ich würde ja gern helfen, aber ich weiß nicht wie“?
Ich würde sagen: Der erste Schritt ist schon getan. Es braucht kein „perfektes“ Engagement – sondern einfach die Bereitschaft, sich einzubringen. Es gibt so viele Möglichkeiten, auch mit wenig Zeit. Am besten ist es, ins Gespräch zu kommen. Konkret würde ich die Person zu einem Gespräch einladen, um herauszufinden, welches Engagement zu ihr passt, welche zeitlichen Ressourcen aufgebracht werden können, was die Person gerne tun würde– gemeinsam findet sich dann etwas Passendes.
Ich würde sagen: Der erste Schritt ist schon getan. Es braucht kein „perfektes“ Engagement – sondern einfach die Bereitschaft, sich einzubringen. Es gibt so viele Möglichkeiten, auch mit wenig Zeit. Am besten ist es, ins Gespräch zu kommen. Konkret würde ich die Person zu einem Gespräch einladen, um herauszufinden, welches Engagement zu ihr passt, welche zeitlichen Ressourcen aufgebracht werden können, was die Person gerne tun würde– gemeinsam findet sich dann etwas Passendes.
Wenn Sie an unsere Pfarrei St. Sebastian denken: Wo wird hier ganz konkret sichtbar, dass Engagement Gemeinschaft trägt?
Ich denke an die Menschen, die das Leben vor Ort in der Gemeinde bereichern mit ihrem Einsatz, den man an vielen Stellen sieht: in unseren Gottesdiensten, bei Festen, in Gruppen und Initiativen, in den Räten, in der Sorge füreinander. Überall dort, wo Menschen sich einbringen, entsteht Gemeinschaft – und oft wächst daraus etwas, das weit über das einzelne Tun hinausgeht.
Ich denke an die Menschen, die das Leben vor Ort in der Gemeinde bereichern mit ihrem Einsatz, den man an vielen Stellen sieht: in unseren Gottesdiensten, bei Festen, in Gruppen und Initiativen, in den Räten, in der Sorge füreinander. Überall dort, wo Menschen sich einbringen, entsteht Gemeinschaft – und oft wächst daraus etwas, das weit über das einzelne Tun hinausgeht.
Es sind die kleinen Dinge, die mich immer wieder berühren: Ein Fest, das funktioniert, weil Dutzende unsichtbar im Hintergrund arbeiten. Ein Krankenbesuch, der niemand bemerkt außer dem Menschen, dem er gilt. Ehrenamt hält unsere Pfarrei zusammen – oft still, aber unverzichtbar.
Wo erleben Sie in St. Sebastian besonders viel Herzblut und Einsatz?
Besonders spürbar ist das überall dort, wo Menschen sich mit Freude und Überzeugung einsetzen – sei es in der Liturgie, in der Kinder- und Jugendarbeit, im Gemeindeleben, als Engagierte in den vielen Chören und Ensembles oder in sozialen Projekten. Dieses Engagement kommt von Herzen und macht unsere Pfarrei lebendig.
Besonders spürbar ist das überall dort, wo Menschen sich mit Freude und Überzeugung einsetzen – sei es in der Liturgie, in der Kinder- und Jugendarbeit, im Gemeindeleben, als Engagierte in den vielen Chören und Ensembles oder in sozialen Projekten. Dieses Engagement kommt von Herzen und macht unsere Pfarrei lebendig.
Überall dort, wo Menschen sich nicht fragen „Muss ich das?", sondern einfach anpacken. Das erlebe ich bei der Jugendarbeit, bei unseren kirchlichen Einrichtungen, beim Pfarrfest und bei vielem mehr, – eine komplette Aufzählung sprengt hier den Rahmen – und ganz besonders bei denen, die schon seit Jahren dabei sind und das immer noch mit Freude sind.
Welche Rolle spielen junge Menschen bei uns – und wie gelingt es, sie für Ehrenamt zu begeistern?
Junge Menschen bringen neue Ideen, Energie und andere Perspektiven mit – das ist unglaublich wertvoll. Wichtig ist, ihnen Raum zu geben, sie ernst zu nehmen und ihnen Verantwortung zuzutrauen. Wenn sie merken, dass ihr Engagement etwas bewirkt, wachsen Motivation und Freude ganz von selbst. Junge Menschen haben oft eine Energie, die ansteckt; wir dürfen nicht nur Aufgaben delegieren, sondern müssen sie wirklich mitgestalten lassen. Und: Wertschätzung aussprechen. Laut und ehrlich.
Junge Menschen bringen neue Ideen, Energie und andere Perspektiven mit – das ist unglaublich wertvoll. Wichtig ist, ihnen Raum zu geben, sie ernst zu nehmen und ihnen Verantwortung zuzutrauen. Wenn sie merken, dass ihr Engagement etwas bewirkt, wachsen Motivation und Freude ganz von selbst. Junge Menschen haben oft eine Energie, die ansteckt; wir dürfen nicht nur Aufgaben delegieren, sondern müssen sie wirklich mitgestalten lassen. Und: Wertschätzung aussprechen. Laut und ehrlich.
Was tut unsere Pfarrei ganz konkret, um Ehrenamtliche zu stärken und zu begleiten?
Wir versuchen, Ehrenamtliche gut zu begleiten, ihnen Orientierung zu geben und ihre Arbeit wertzuschätzen. Dazu gehören Gespräche, Unterstützung bei Ideen, Fortbildungs-angebote und vor allem ein offenes Ohr. Es geht darum, dass sich Menschen in ihrem Engagement gesehen und getragen fühlen.
Wir versuchen, Ehrenamtliche gut zu begleiten, ihnen Orientierung zu geben und ihre Arbeit wertzuschätzen. Dazu gehören Gespräche, Unterstützung bei Ideen, Fortbildungs-angebote und vor allem ein offenes Ohr. Es geht darum, dass sich Menschen in ihrem Engagement gesehen und getragen fühlen.
Ehrenamt darf nicht als selbstverständlich gesehen werden. Das bedeutet neben dem oben genannten einfach mal Danke sagen – persönlich, sichtbar, von Herzen. Wertschätzung!!!! Gerade in Zeiten des Wandels ist es wichtig, dass Ehrenamtliche wissen: Ihr seid nicht allein.
Ich verstehe mich als Ansprechpartnerin und Begleiterin: Ich vernetze Menschen, unterstütze bei Fragen und helfe dabei, Engagement zu entwickeln und weiterzudenken. Mir ist wichtig, dass jede und jeder den eigenen Platz im Ehrenamt finden kann. Standards zu entwickeln, dass Ehrenamtliche ihre Arbeit gut tun können, gehört ebenso dazu wie die Wertschätzungskultur zu pflegen.

Was möchten Sie allen Engagierten in unserer Pfarrei einfach mal sagen?
Ein ganz herzliches Dankeschön. Ohne Sie wäre so vieles nicht möglich. Ihr Einsatz, Ihre Zeit und Ihr Herz machen unsere Pfarrei zu dem, was sie ist: lebendig, offen und getragen von Gemeinschaft.
Ein ganz herzliches Dankeschön. Ohne Sie wäre so vieles nicht möglich. Ihr Einsatz, Ihre Zeit und Ihr Herz machen unsere Pfarrei zu dem, was sie ist: lebendig, offen und getragen von Gemeinschaft.
