KIrchengemeinde Maria Magdalena

 

4.2 Katholische Kirchengemeinde Maria Magdalena

Themenfelder der SSEMMA zur Pastoralplanung

Die aufgeführten Punkte betreffen nicht nur Punkt 4 “Gemeinden/Gemeindeteams“ des Pastoralplans, sondern auch das Zusammenwirken von Haupt- und Ehrenamtlichen sowie zentraler Aktivitäten und Gremien. Uns ist dabei bewusst, dass die Kräfte bei Haupt- und Ehrenamtlichen weiter abnehmen werden und wir uns mehr und mehr auf Kernaspekte konzentrieren müssen, zentral und auch vor Ort. Deshalb ist es wichtig, dass die Gemeindeteams und Gruppierungen vor Ort noch selbstständiger werden (können).

1. Befähigen und Vernetzen von Gemeindeteams

Grundgedanken: Gemeindeteams (es könnte auch mehr als eines vor Ort geben oder (falls nicht mehr leistbar), auch mehrere Orte eines gemeinsam) tragen und vernetzen die Initiativen und Gruppen vor Ort um mehr und verlässliche Wirkung zu erzielen. Sie sind damit das Basis-Element für Kirche vor Ort. (Frage: welche weiteren Funktionen kann/soll das Gemeindeteam übernehmen? Dabei solle es nicht die verlängerte Werkbank von zentral gesteuerten Initiativen und Aktivitäten werden.) Randbedingungen bzw. Stärkungsansätze:
  • Auf Grund der Größe von Pfarrei Neu braucht es eine direkte Verbindung zum neuen Pfarreirat. (Optionen: A) indem es für jede bis 2026 noch bestehende (Vor-Ort-)Gemeinde einen Vertreter im Pfarreirat gibt à damit würde der Pfarreirat vermutlich zu groß, da auch Verbände und andere Gruppen noch Vertretungen in den Pfarreirat schicken müssen / Über seine Zusammensetzung und Hauptaufgaben muss auch noch Klarheit geschaffen werden. B) eine Zwischenstruktur wie ursprünglich angedacht, wobei darauf zu achten ist, dass es keine 7 Zwischenstrukturen sind, weil sonst die jetzigen SEs bleiben könnten. Es braucht auf jeden Fall Austausch der Gemeindeteams und Vernetzung mit dem Pfarreirat. Auch sind weitere Details auszuarbeiten.
  • Zusätzlich könnte es eine Zwischenstruktur geben, z.B. mit den bisherigen Gemeinden aus den derzeitigen SSEs.
  • Das Gemeindeteam bekommt ein (kleines) Budget fürs laufende Tagesgeschäft, das es selbst verwalten kann.
  • Das GT hat Schlüssel für die lokalen Räumlichkeiten und Gebäude und damit auch Zugriff auf Kopierer, Büro- und Bastelmaterial)
  • Möglichkeiten sich online zu treffen.
  • Ehrenamtliche brauchen Hauptamtliche Ansprechpartner/innen
  • Zusammenarbeit mit Gruppierungen und Vereinen im Stadtteil

2. Befähigen von Ehrenamtlichen

  • (spirituelles) Bestärken Verantwortung zu übernehmen
  • Fehlertoleranz stärken àVerantwortungsübernahme à Wagnisse belohnen
  • Fähigkeiten entwickeln: gewaltfrei & liebevoll zu kommunizieren, Schulungen zur Wortgottesdienstleitung und Lektorenschulung, etc.
  • Möglichkeiten bieten, damit etwas entstehen kann

3. Aktuelle Aktivitäten und Angebote der Gemeinden/GTs der SSEMMA,

die in die Pfarrei neu eingebracht werden
 
Lebendige Gruppen, die den Jahreskreis/das Kirchenjahr miteinander leben und feiern,
mit Festen und Aktionen (Gottesdienste im Jahreskreis, lebendiger Adventskalender, Sternenweg, Fastenessen, Ostergeschichte in Stationen, Kräuterweihen, Palmsträuße, Fronleichnamsteppiche, Martinsaktionen/-stationen, …) sowohl mit und für Kinder, Jugendlichen und Familien als auch für die Älteren. Die lebendigen Zellen sind auch bei Aktionen über die klassischen Themen und Schwerpunkte der Kirche hinaus für die Menschen im Stadtteil sichtbar. Das GT koordiniert i.d.R. die Aktivitäten an denen mehrere Gruppen beteiligt sind und ist auch häufig daran beteiligt.
 
Caritative Angebote: Bedürftigenessen…
 
Familien und Kinder
Hier  die Aktivitäten der Familienarbeit wie Kirche Kunterbunt, Familienarbeit in Franklin,…
Dazu soll das Zusammenwirken der Gruppen und Initiativen, die sich dieser Zielgruppe widmen, verstärkt werden, insbesondere mit den lokalen Kindergärten oder auch z.B. mit dem Kinderheim St. Josef (Käfertal Nord).
 
Jugendliche/KJG (Wallstadt, Feudenheim, Ilvesheim)
Die KJG ist selbstständig und sorgt für eine lebendige Jugendarbeit, u.a. Gruppenarbeit, Events und Kinder- und Jugendlager, etc. Das GT unterstützt die lokale KJG bei deren Projekten und sorgt zudem für Vernetzung, insbesondere bei Gemeindefest, Lager-/Jugend-)Gottesdiensten, etc. oder auch zu anderen Angeboten für Jugendliche (u.a. zum Jugendtreff (Käfertal Süd) und BDKJ-Jugendtreff (Rott)).
 
kfd
Die kfds der SSE machen sich nicht nur im klassischen Sinne für Anliegen der Frauen in der Kirche und Gesellschaft stark, sondern sind, in Feudenheim, Käfertal und Ilvesheim, wesentlicher Bestandteil der Gemeinde und deren Wirken vor Ort (Bsp.: caritativ/seelsorgerische Initiativen, Aktionen zur Schöpfungserhaltung , Frieden & Nachhaltigkeit, Ukrainehilfe, Ökumene, …).
 
Liturgische Vielfalt und Godi-Formen
Next (Ilvesheim), Wofa (Käfertal Süd), Openair-Godi-Franklin, Miteinanderkirche (Käfertal Nord), Narrengottesdienste (Feudenheim, Ilvesheim), Kirche Kunterbunt (Wallstadt), Kinderkirche-Feudenheim, Lagerfeuer-Godi (Feudenheim), Eat-Pray-Quiz (Feudenheim), Friedensgebet (Feudenheim), Taizé-Godi (Feudenheim), …)
Godis mit besonderer musikalischer Begleitung wie Chöre (Feudenheim, Ilvesheim & Käfertal Nord), Kinderchor (Franklin), Ensemble (Feudenheim, Käfertal Süd), Taizé-Gruppe (Feudenheim), Bands (Wallstadt, Käfertal Süd & Nord, Ilvesheim, Vogelstang, Feudenheim), ...
 
Weitere aktive Gruppen
  • Narrebloos (Feudenheim), die neben den klassischen Fasnachtsaktionen und Prunksitzungen auch außerhalb der 5. Jahreszeit Sammel- und Unterstützungsaktionen in und außerhalb der Gemeinde durchführt.
  • Frauenfasnacht, Spargelstecher
  • Weltladen