3.4.4. Bestattungen

 
Ausführungen zu den Überlegungen:
1.    Verwaltung:
-    Es braucht eine enge Zusammenarbeit zwischen den Bestattungsinstituten und dem Zentralbüro, sodass bei der Annahme eines Sterbefalls geklärt werden kann, ob Verbindungen zu einem/einer Seelsorger/in vorliegt
-    Die Erstellung eines vSerlässlichen Dienstplans① ist zwingend erforderlich, voraussichtlich sind 5 Beerdiger pro Tag einzuplanen
-    Hierbei müssen Schulferien, freie Tage, als auch geprägte Zeiten berücksichtigt werden
-    Zu beachten ist auch , welche beerdigenden Personen auch Ansprechperson für Pflegeheime, Kliniken, Hospize etc. sind
2.    Trauerzentrum:
-    Das Trauerzentrum stellt mit dem Zentralbüro② die Schlüsselstelle zwischen Bestattungsinstituten und dem beerdigenden Personal dar
-    Es setzt sich aus min. 2 Verwaltungskräften zusammen, welche in Gesprächsführung etc. ausgebildet sind
-    Hinzu kommt noch geschultes Fachpersonal
-    Das Trauerzentrum soll über eine zentrale Telefonnummer und eine Mailadresse erreichbar sein
3.    Pastorales Personal (HA und ausgebildete EA):
-    1. Es muss geklärt werden wie viel beerdigendes Personal voraussichtlich benötigt wird: es ist davon auszugehen, dass 150-200 Wochenstunden für den Beerdigungsdienst erforderlich sind
-    Demnach sind 5-10 Personen mit einem Umfang von 50-60% im 
Beerdigungsdienst empfehlenswert
-    2. Es braucht eine Klärung mit dem DV wer in der neuen Pfarrei beerdigen möchte und wer nicht und welchen prozentualen Umfang der Dienst in der Stellenumschreibung umfassen soll
    Idee: Austausch mit Kolleg:innen im Dekanat: wer möchte zukünftig im Beerdigungsdienst (prozentual) einen Schwerpunkt setzen?
-    3. Qualitätsstandards müssen festgelegt werden: verschiedene Basics (z.B. Trauergespräch, Vorbereitung der Trauerfeier) als Grundlage und –voraussetzung für den Beerdigungsdienst

① Die Erstellung des Dienstplans kann auf unterschiedliche Weise erfolgen:
-    Wochentage für den Beerdigungsdienst festlegen (Zeitplan)
-    Einteilung nach Dienstsitz
    Zu berücksichtigen: Dienstsitz, als auch Zuständigkeitsbereiche können sich 2026 verändern
② Zentralbüro: Das Zentralbüro ist die zentrale Verwaltungseinheit des Trauerzentrums, nicht von der Pfarrei neu!
Weitere Themen/Offene Fragen:
-    Einrichtung eines Callcenters für die Zeiten, in denen Verwaltungskräfte nicht verfügbar sind, z.B. Notfalltelefon (evtl. Notfallseelsorge miteinbeziehen)
-    Sterbebegleitung: es ist zu klären, wer bereit ist, Menschen auf dem letzten Weg zu begleiten und wie die Kommunikationswege laufen können, damit Anfragen des Sekretariats nicht ins Leere laufen
-    Evtl. offene Themen: Beerdigungsdienst samstags, Quartalstrauerfeiern
Katholische Beerdigungen in Mannheim
Für die Beerdigungen hat Monika Boschert ja unsere Konzeption und die von uns als dringend notwendig erachteten Deputatsstunden für Büro und Seelsorger:innen. Grundlage ist die Auswertung der Beerdigungen in Mannheim im Jahr 2022 nach PLZ. Diese lassen sich den 12 Friedhöfen im Dekanat zuordnen.
Von 949 aufgeführten Beerdigungen haben 879 in Mannheim stattgefunden

Hauptfriedhof 249 (vermutlich incl. der anonymen Beisetzungen, die in der Quartalstrauerfeier aufgenommen sind)
Neckarau         97
Rheinau            89
Friedrichsfeld 16
Seckenheim   48
Feudenheim/   93
Wallstadt
Gartenstadt    76
Sandhofen      54
Käfertal            67
Edingen-Neck.  47
Ilvesheim         43

Wir halten es in beiden Teams für sinnvoll, den Bereich der Beerdigung ausgestattet mit entsprechenden Verwaltungskräften für die Koordination im Trauerzentrum zu verorten.