3.1. Liturgie

 

Konzept zu Orten, Arten und Protagonisten liturgischer Feiern und Sakramentalien in der neuen Pfarrei

Gemeinsame Gottesdienste der Gesamtpfarrei. Ökumenische Gottesdienste

Ideensammlung:
  • Wortgottesdienste stärken
  • Eucharistiefeiern nach Zahl der Priester
  • Eucharistiefeiern gleichmäßig verteilen
  • Wie ist es mit Hochzeiten?
  • Tägliche Eucharistiefeier um 18.00 Uhr in Jesuitenkirche
  • In bestimmten Kirchen verlässliche Zeiten für Eucharistiefeiern
  • Vorschlag für verlässliche sonntägliche Eucharistiefeiern:
    • Sebastian Samstag, 18.00 Uhr; Sonntag, 18.00 Uhr
    • Jesuitenkirche Sonntag, 11.30 Uhr
    • Neckarstadt Bonifatius Sonntag 11.00 Uhr
    • Nord Lioba Sonntag 9.30 Uhr
    • Maria Magdalena: St. Peter & Paul, Feudenheim, Sonntag 9.30 Uhr
    • Süd: St. Antonius, Sonntag 11.00 Uhr
    • St. Martin: Seckenheim, St. Ägidius Samstag, 18.00 Uhr
    • An diesen Orten werden auch an kirchlichen Feiertagen u.a. Eucharistiefeiern angeboten.
  • In allen anderen Kirchen eine Eucharistiefeier an mindestens einem Wochenende pro Monat.
  • An den anderen Sonntagen Wortgottesfeiern (ehrenamtlich / hauptamtlich)
  • In allen Kirchen mindestens eine Eucharistiefeier in der Woche.
  • Förderung von Ehrenamtlichen, die bereit sind Wortgottesfeiern zu leiten. Ehrenamtliche müssen sehr zeitnah gesucht, motiviert und ausgebildet werden!
  • Erweiterung der Beauftragung von Ehrenamtlichen auf alle Kirchen in der neuen Kirchengemeinde
  • Sebastian: verlässlich Samstag 9.00 Uhr (Marktzeit)
  • Gottesdienstformen wie Rosenkranz, Kreuzweg, Maiandacht, Weltgebetstag liegen in der Verantwortung der Gemeinde(teams) vor Ort (ehrenamtlich)
  • Bei den Gottesdiensten am Wochenende (Eucharistiefeier wie Wortgottesfeier) sollen weiterhin OrganistenInnen und MesserInnen, aber auch LektorenInnen, KommunionhelferInnen und MinistrantenInnen eingeplant werden.
  • Wie ist es mit den Gottesdiensten in den Altenheimen? Sind die offen für Leute von draußen? Können die Zeiten veröffentlich werden?
Wann und wo an Wochentagen Eucharistie gefeiert wird, kann erst entschieden werden, wenn klar ist, wie viele Priester zur Verfügung stehen, wie oft die zur Verfügung stehenden Priester Eucharistie feiern wollen und an welchen Tagen und Uhrzeiten Eucharistie gefeiert werden kann / soll (Gemeindeteam-Abfrage).
  • Gemeinsame Gottesdienste der neuen Pfarrei:
    • Fronleichnam im Sinne von „in der Öffentlichkeit stehen“ war für die Innenstadt gut; für die Vororte bleiben eigene Feiern sinnvoll.
    • Vorschlag: ein gemeinsamer Gottesdienst am Samstag mit Fest der Begegnung auf dem Marktplatz und dezentrale Gottesdienste am Sonntag.
Gibt es einen „Eröffnungsgottesdienst“ der neuen Pfarrei? 1.1.26 oder am Sebastianstag (20.1. Dienstag) oder (18.1.26)? Oder gibt es mehrere dezentrale „Eröffnungsgottesdienste“ zur gleichen Zeit an verschiedenen Orten?
 
  • Für die Pfarrei NEU braucht es auch Gottesdienste, die zentral sind:
    • z. B. Sonntag nach Sebastian-Fest (Patrozinium verbunden mit einem Neujahrsempfang der Pfarrei oder Christi Himmelfahrt oder Fronleichnam

Weitere Überlegungen:

Ob dauerhaft wirklich in allen Kirchen eine Eucharistiefeier an mindestens einem Wochenende im Monat möglich sein, wird an der Zahl der zur Verfügung stehenden Priester hängen.
Es gibt auch noch besondere „Gottesdienstformate“ wie „Abenteuerlandgottesdienste“, die Gottesdienste von MET, Familiengottesdienste, Kinderabenteuergottesdienste, u.a., die nicht immer Eucharistiefeiern sein müssen.
Der Rückgang der Zahl der Priester und damit auch der Eucharistiefeiern sollte dazu führen, dass andere Gottesdienstformate verstärkt entwickelt und gefördert werden sollten. Das bedeutet auch, ehrenamtliche Mitarbeitende zu ermutigen und auszubilden; zum anderen könnten auch Diakone, Gemeinde- und PastoralreferentenInnen verstärkt entsprechende Gottesdienstangebote machen. Diese Förderung muss schon jetzt beginnen ebenso wie die Suche nach Ehrenamtlichen sowie die Motivation und Ausbildung.
Zu bedenken ist auch, dass für verschiedene alternative Gottesdienstformate nicht unbedingt die große Ausbildung des Erzbistums von Nöten ist.

Österliches Triduum

Die Anzahl der zu feiernden österlichen Triduen ist abhängig von der Zahl der zur Verfügung stehenden Priester. Es sollte aber komplett vom gleichen Priester am gleichen Ort gefeiert werden. Ostersonntag und Ostermontag müsste nicht unbedingt an diesem Ort gefeiert werden.
Es gibt eine Spannung zwischen der Idee, solche Tage an Orten zu konzentrieren und der Idee, dass mögliche Vielfalt an den einzelnen Standorten ermöglicht wird.
Die Gruppe tendiert dazu, die Hauptgottesdienste des Triduums auf wenige Orte zu konzentrieren. Zu anderen Zeiten könnten dann alternative Gottesdienstformate (Kreuzweg, Trauermette, Trauern am Grab, etc.) angeboten werden.
(Zu beachten ist dann wieder, wo es ökumenische Gottesdienst-Traditionen zur Osternacht gibt.)

Weihnachten

Am 24.12. verläßliche Eucharistiefeier an den oben genannten Sonntagsgottesdienstorten; andere Gottesdienstformen nach Möglichkeiten vor Ort durchaus erwünscht.